Tradition St.Martin


Im vierten Jahrhundert nach Christus habe ein römischer Reitersoldat einem frierenden Bettler in Gallien einen halben Mantel abgegeben.
Soweit die Geschichte des St. Martin in kürzestmöglicher Form.
Der Soldat Martin konvertierte bald darauf zum Christentum (damals noch eine äußerst gewagte Sache).
Später wurde Martin sogar Bischof im französischen Reims.

Auch hier rankt sich eine kleine Geschichte im die Bischofswahl.

Martin habe gar nicht Bischof werden wollen und sich deshalb vor dem Wahlgremium in einem Gänsestall versteckt.
Die Gänse haben ihn verraten.
Daher kennen wir heute die sogenannte Martinsgans.

Martin setzte mit dem Teilen des Mantels den christlichen Leitsatz.
die Nächstenliebe,
anschaulich in die Praxis um.
Daher nahm die noch junge, christliche Kirche die Geschichte Martins zum Vorbild und weihte ihn selbst später zum Idol und Heiligen.

Denn Entscheident ist, in der Martinsgeschichte geht es um Nächstenliebe. Ums Miteinander. Und ums Teilen.

Wir haben die ausführliche Geschichte des Heiligen Martin auf der Seite (Geschichte des Heiligen Martin von Tours)  aus einem alten Kirchenbuch wiedergegeben.
Wer Lust und Zeit hat, kann sich die Geschichte des Heiligen Martin gerne durchlesen.